PROGRAMM

FREITAG, 11.09.2020

Eröffnen – reden – eröffnen – erleben!

Teresa Doblinger (AT), (Bass)Klarinette und Konzept
Teresa Krittl (AT), Saxophon und Konzept
Alexandra Radulova (BGR), Klavier, Synthesizer und Konzept
und
Anita Selinger, Bilder
Andreas Sagmeister, Plastiken
Innviertler Künstlergilde

Ungewohnt vertont, plastisch, musikalisch.

Wir wagen uns auf unsicheres Gelände
durchqueren Welten
Spielen mit, spielen um…
Wie klingen
Striche, Farben, Formen?​

Nur wer sich mit uns wagt
mit uns durchquert
sieht, hört
wird sehen, wird hören
wird verstehen

Die drei Musikerinnen gestalten eine Konzertperformance mit Kunstwerken und um Kunstwerke von Anita Selinger und Andreas Sagmeister. Zusätzlich zu ihren Bildern und Plastiken in der Arena der Musikschule gestalteten die beiden ein fragmentiertes Bühnenbild, das sich über alle Hörsturm-Bühnen verteilt.

Wild rotierend, das Zentrum verrückend, das Publikum umkreisend, sich musikalisch verlierend und wiederfindend,…im Mobilis Kaleidoskop wird das Publikum musikalisch an mehreren Sinnen gepackt, um Musik aus ungewohnten Blickwinkeln kennen zu lernen. Eine Auswahl spannender zeitgenössischer Kompositionen bietet große Vielfalt in der Musik der Gegenwart. 

Programm:

Ondate – Olga Neuwirth

Quatuor pour Saxophones – Jun Nagao

  1. Perdre
  2. Chercher

Quatuor pour Saxophones – Pierre Max Dubois

  1. Overture
  2. Doloroso
  3. Spirituoso
  4. Andante/Presto

7×7 – Karlheinz Essl

„…B.S. unfolded…“ (UA) – Frederik Neyrinck

Patchwork – Philipe Geiss

Dieses Konzert wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der IGNM Oberösterreich.

Myriam Garcia (Vc)
Frederik Neyrinck (Pn)

Ramon Lazkano : Wintersonnenwende 2 (3 Teile)
 
Sarah Nemtsov: Sechs Zeichen
 
Daan Janssens: (Paysages-Etudes I) – two miniatures for cello and piano
 

Im Intermezzo mit Myriam Garcia und Frederik Neyrinck hören wir drei unterschiedliche Kompositionen, die diese einst klassische Duo-Konstellation auf drei unterschiedliche Arten und Weisen in die Welt der zeitgenössischen Musik holen. Subtile Farben, drängende Phrasen, explosive Momente… Lasst euch mitnehmen in diese Welt der ausdrucksvollen Klangspiele mit Stücken aus Spanien, Deutschland und Belgien!

Die Abenteuer des Herr Nesto

Ernesto Molinari, Klarinetten (viele)

– Guten Abend!
– Guten Abend.
– Wir erleben Sie heute als Clown mit vielen Klarinetten. Dazu habe ich mir sagen lassen, Sie sind nicht irgendein Clown. Sie sind einer, der diese vielen Klarinetten (Kontrabassklarinette, Bassklarinette und B-Klarinette – mindestens!) wirklich spielen kann. Einer, der die Musik, die er spielt, selber geschrieben hat. Die Musik, die manchmal kindlich einfach erscheinen mag und plötzlich raffiniert gewürzt wird mit Ihren Erfahrungen aus der zeitgenössischen Musik, dem Jazz, der Improvisation… Herr Nesto?
– Ja?
– Wo geht es hin?
– Auf eine Reise.

Elisabeth Haselberger (Bf)
Gerald Fiebig (Rec)
RecorderRecorder • Konzertinstallation

GehHörGang

„Recorder“ ist das englische Wort für Aufnahmegerät und Blockflöte. Elisabeth Haselberger und Gerald Fiebig nutzen als Duo RecorderRecorder in Ulm und Augsburg beide ihre Recorder, um gemeinsam Stücke zu komponieren. Exklusiv für das Hörsturm Festival haben sie ein Stück erarbeitet, in dem das Gebäude der Landesmusikschule Ried i/I selbst mitspielt. Geräuschaufnahmen aus verschiedenen Räumen und Gängen der LMS werden im Stück verarbeitet. Beim Hören entdecken wir, dass in diesem Gebäude nicht nur viel musiziert wird – auch das Haus selbst hat typische Klänge. Die Blockflöte greift rhythmische und harmonische Strukturen aus den aufgenommenen Haus-Klängen auf. Eine besondere Rolle spielen die Boden- und Wandbeläge der Gänge: Sie sorgen immer wieder für eine andere Resonanz unserer Schritte. Das Publikum ist eingeladen, diese verschiedenen Räume selbst hörend zu erkunden. Deshalb beginnt das Konzert mit dem Gang des Publikums hin zum Konzertraum. In den Gängen dienen Hörstationen mit den Klängen von Schritten als akustische Wegweiser. Mit den Geräuschen ihrer eigenen Schritte wirken die Gäste selbst am Konzert mit. Am Ende des gegangenen Hörweges findet dann die Aufführung des Duo RecorderRecorder statt.

Die technische Realisierung dieses Stücks wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von MEHR MUSIK! Augsburg.

SAMSTAG, 12.09.2020

Am 11. und 12. September 2020 findet bereits zum zweiten Mal das Hörsturm-Festival für zeitgenössische Musik und Performance in Ried im Innkreis statt. Wie bereits im vergangenen Jahr bietet das Festival einen Workshop an, um zeitgenössische Musik, die manchmal befremdlich und unverständlich wirkt, verständlicher zu machen. Um sie selber zu erleben, ihre Faszination zu entdecken. Oder einfach, um etwas Neues zu erleben.

Alexandra Radulova, die als Pianistin und Interpretin zeitgenössischer Musik auf um- fassende Erfahrungen zurückblicken kann – u.a. spielt sie regelmäßig mit dem Klangforum Wien und befasst sich mit alternativen Wegen der zeitgenössischen Performancekunst – begleitet die Teilnehmer dabei, zeitgenössische Musik zu erleben. Durch das Erleben von elementaren musikalischen Elementen und die Erkundung von Objekten und Aktivitäten des täglichen Gebrauchs entstehen Klänge und mit ihnen Stücke. Ziel ist es, den Vorgang, Kunst zu schaffen, von der Bühne zu holen und ins Publikum zu bringen. Durch Kunst wird ein Moment der Gemeinsamkeit geschaffen.

Eine Gruppenimprovisation in und zusammen mit der Gesellschaft – dem Publikum – wird in der Hörsturmnacht am 12.09.2020 präsentiert.

Anmeldung bis 06.09.2020 bei teresa.doblinger@gmail.com oder +43(0) 699 18604305 Preis: 6 EUR (ermäßigt) bzw. 10 EUR (normal)

Wo aus Geschichten Musik wird und der Sonnenaufgang gehört wird

Nach einem mehrtägigen Workshop, in denen die sechs- bis zwölfjährigen TeilnehmerInnen Musik auf aufregende Art und Weise erleben durften, bringen sie zusammen ein Stück auf die Bühne.
Neue Musik von den Neuesten auf dieser Welt!

 

Schlussaufführung des Workshops „Junge Musik – Musik für Junge“ geleitet von Elisa Lapan:

Habt ihr Lust, ein Ensemble selbst zu dirigieren? Möchtet ihr in einem kunterbunten Ensemble mitspielen? Wollt ihr erleben, wie aus Geschichten Musik wird und wie ein Sonnenaufgang klingen kann?

Bei „Junge Musik – Musik für Junge“ habt ihr die Möglichkeit, bei einem dreitägigen Workshop selbst in die Fußstapfen eines Dirigenten zu treten und darüber hinaus mit Sprech- und Singstimme, Instrumenten, Bewegung, Körper und Schauspiel mitzuwirken. Gemeinsam mit der Workshop-Leiterin Elisa Lapan erleben wir Klänge und hinterfragen unsere Hörgewohnheiten, improvisieren, spielen Rhythmusspiele und präsentieren unser gemeinsames Programm nach drei Tagen

bei einem Konzert am Hörsturmfestival. Ganz egal, ob ihr ein Instrument spielt oder einfach nur neugierig seid – jeder ist herzlich willkommen! Das gemeinsame Konzert findet am 12. September um 14.00 Uhr statt (Treffpunkt 13.00 Uhr).

Alter: 6 bis 12 Jahre
Vorraussetzungen: Neugierde und Experimentierfreude; Kinder, die ein Instrument spielen, mögen dieses gerne mitbringen.

Anmeldung bis 06.09.2020 bei teresa.doblinger@gmail.com oder +43(0) 699 18604305 Preis: 25 EUR (Der Eintritt für das Kinderkonzert von „Mobilis Saxophonquartett“ im Anschluss an das gemeinsame Konzert am 12. September ist im Preis inkludiert.)

Spielerisch wird unser junges Publikum an musikalische Themen herangeführt. Was ist ein Kanon? Wie funktionieren Blasinstrumente? Was macht eigentlich ein Komponist? 

Anhand einer Auswahl kurzer Werke werden unterschiedlichste Themen beleuchtet und es wird zum Mitsingen, Stampfen und Klatschen eingeladen. Die Freude am Musikhören steht im Zentrum!!!

Dieses Konzert wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der IGNM Oberösterreich.

Julia Deschberger (Bcl)
Evelyne Leeb (Bar.Sax)

Black, Marc Mellits
Dieses Stück wurde 2008 ursprünglich für zwei Bassklarinetten komponiert und ist das am meisten gespielte Werk von Marc Mellits. Es gibt fünfzehn Arrangements für verschiedene Besetzungen, wie zum Beispiel zwei Fagotte, ein Saxophonquartett, zwei E-Bässe und die Adaption für Baritonsaxofon und Bassklarinette. Marc Mellits‘ einzigartiger Musikstil ist eine vielseitige Kombination aus treibenden Rhythmen, fließender Lyrik und farbenreicher Orchestrierungen, mit dem Ziel, direkt mit dem Hörer zu kommunizieren.

Der stets durchgehende Rhythmus von Black erzeugt eine elektrisierende Energie zwischen den Spielern und dem Publikum.

We speak Etruscan, Lee Hyla
Dieses Werk ist dem Saxophonisten Tim Bern, dem Bassklarinettisten Tim Smith und Norm Roberson, etruskischer Enthusiast, Reiseleiter und Portier an der American Academy in Rom, gewidmet. Das Stück wurde 1992 in New York nach einem Rom – Aufenthalt des Komponisten an der American Academy geschrieben und 1993 von Bern und Smith in der Jordan Hall in Boston uraufgeführt. Die Entstehung von We speak Etruscan wurde von Tim Bern initiiert und zusätzlich von Hyla´s zwanzigjähriger künstlerischer Freundschaft mit Tim Smith inspiriert. Der Titel des Stückes ist ironisch zu verstehen, da die Sprache der alten Etrusker als verloren gilt und nur noch das Alphabet überliefert ist. Die vorkommenden jazzartigen Riffs stehen im Kontrast zu Momenten lyrischer Stille und eine differenzierte Umsetzung dieses Werks verhilft den Musikern zu Glanzleistungen auf ihrem Bassinstrument.

KlezDuo, Jonathan Russel
KlezDuo war ein Versuch, zwei Musikwelten miteinander zu verbinden, den Klezmer mit dem Bassklarinettenduo Sqwonk. Als Klezmer bezeichnet man die gefühlvolle traditionelle Musik osteuropäischer Juden, während Sqwonk ein amerikanisches Ensemble bestehend aus Jonathan Russell und Jeff Anderle ist. Dieses Stück ist eine freudige und wilde Erkundung der Klezmer-Musik auf der Bassklarinette. Für BornTwoBass arrangierte der Komponist eine neue Version für Bassklarinette und Baritonsaxophon, die erstmals in Europa im Rahmen des Festivals Hörsturm zu hören sein wird.

BornTwoBass, Lisa Kronsteiner
Dazu ein paar Worte der Komponistin: „Mein Stück soll möglichst viele Facetten dieser beiden Nebeninstrumente hervorheben und unterstreichen. Obgleich ich das Wort „Nebeninstrument“ fast als Beleidigung empfinde. Vielmehr fände ich den Begriff „Überinstrument“ für die Bassklarinette und das Baritonsaxofon passender, da beide Instrumente beweisen, dass sie die Möglichkeiten des Hauptinstrumentes überragen. Für mich vereinen sich in diesem Duo die Begriffe famos mit virtuos, intergalaktisch mit praktisch, fulminant mit tolerant und empathisch mit sympathisch. BornTwoBass soll die schillernden Charaktere beider Instrumente aufzeigen, ohne sich gegenseitig einzuschränken oder gar zu behindern. Aus Differenzen entstehen neue Perspektiven und Möglichkeiten. All´ das wünsche ich auch den beiden brillanten Instrumentalistinnen, Julia Deschberger und Evelyne Leeb, für die Zukunft ihres vielversprechenden gleichnamigen Duos BornTwoBass.

Das Duo BornTwoBass besteht aus den beiden Musikerinnen Julia Lenzbauer (Bassklarinette) und Evelyne Leeb (Baritonsaxophon). Der Name des Ensembles impliziert bereits die Leidenschaft der Musikerinnen für die Bassinstrumente ihrer Instrumentenfamilie. Neben ihrer Vorliebe zu den tiefen Klängen der unteren Register, liebt es BornTwoBass den großen Tonumfang, bis hin zum Altissimo-Register, ihrer Bassinstrumente zu erkunden und mit modernen Spieltechniken zu experimentieren. Das Duo konzentriert sich auf zeitgenössische Musik und versucht gleichzeitig, verschiedene Musikgenres und -stile in ihrem Konzertprogramm zu kombinieren. Dazu führen die Musiker Originalkompositionen sowie adaptierte Stücke und eigene Arrangements auf.

Alicja Pilarzyk (Vn)
Sophie Wahlmüller (Va)
Ellen Fallowfield (Vc)

Programm:

Katharina Rosenberger (*1971) – Gesang an das noch namenlose Land (2013)

Iannis Xenakis (1922-2001) – Ikhoor (1978)

Klaus Lang (*1971) – weiße äpfel für Streichtrio (2009)

Im Rahmen der diesjährigen zweiten Ausgabe des Hörsturm-Festivals präsentiert DREIECK ein wahrlich stürmisches Programm in dessen Zentrum Iannis Xenakis‘ Ikhoor stehen wird. Umrahmt wird dieses von Werken jüngeren Datums. Katharina Rosenbergers (CH) „Gesang an das noch namenlose Land“- 2015 und Klaus Langs (AT) „weiße Äpfel“-2009 bilden einerseits den Brückenschlag zwischen dem Veranstaltungsland und der Heimat der drei Musikerinnen und stehen andererseits für die Ruhe vor und nach einem Sturm.

Dieses Konzert findet mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia statt.

mit SaxOFFon (Lisa Felbermayer, Teresa Krittl, Elisa Lapan, Kinga Szilágyi), Saxophonquartett
BILDERMACHER (Andrea Edlbauer, Lukas Dworschak, saLeh roZati), Saxophon, Visuals, Elektronik
Philipp Gattringer(AT), Perkussion
Maria Mogas Gensana (ES), Akkordeon
Teresa Doblinger(AT), Tanz
piano bench (Donna Molinari, Teresa Doblinger, Maria Mogas Gensana, Alexandra Radulova)

Stürmen wir in die Nacht. Erleben wir Neues, erleben wir Vieles, sehen Buntes, hören Ausgefallenes. Begleiten wir einander, folgen wir der Musik, den Klängen, den Bildern, den Bewegungen. Poetisch, kraftvoll, einzigartig in dieser Zusammenstellung: Die KünstlerInnen bringen mit Solostücken, Eigenkreationen, Tanz und Improvisationen das gesamte Haus zum Klingen, verwandeln Musik in Farben und Impulse in Bewegungen. Ein Kollektiv aus den Open-Workshop-Teilnehmern des Vormittags öffnet Klangräume mit einem eigens für diesen Anlass erarbeiteten Stück.
Eine Nacht, in der die Musikschule auflebt – und wir mit ihr.

 

Bildermacher (AT, IRN) – Zuspielungen zuSPIELEN

Sehen, was sich hinter den Noten verbirgt und hören, was zwischen den Zeilen zu lesen ist.
Was Andrea Edlbauer, Lukas Dworschak und saLeh roZati mit ihrer Künstlergruppe präsentieren, ist zeitgenössische Saxophonliteratur in Visualisierung. An der Schnittstelle zwischen Realität und Virtualität verschmelzen Saxophonklänge, Sprache und elektronische Sounds mit 3D-Animationen und sorgen so für Einsicht und Verwirrung.

Grotesk und magisch zugleich scheinen die Erzählebenen der verbundenen Genres miteinander zu wirken. Die Künstlergruppe Bildermacher fordert das Publikum auf, in eine neue Welt einzutreten – aufgebaut aus unterschiedlichen Räumlichkeiten, beflügelt durch die eigene Fantasie.

Die Themen der gespielten Werke sind vielschichtig, persönlich und tiefgehend.

Der Bezug zum Theater, bewegliche und unbewegliche Gesten, Tonreihen, sowie die Zusammenarbeit von Luciano Berio mit dem Dichter Edoardo Sanguinetti, sind in Berios Sequenza IXb für Altsaxophon zu finden.
Ximix – schon spiegelverkehrt gelesen? François Rossé verblüfft mit seinen Effekten bestehend aus Glissandi, Slaps und Umkehrungen, welche gegenläufig gestaltet sind.

Mixtion ist ein französischer Begriff und heißt Mischung. Heterogene Elemente werden zusammengewürfelt und neue Substanzen geboren. Diese Komposition von Pierre Jodlowski versteht sich als Dialog zwischen dem Tenorsaxophon und den elektronischen Klängen, die es umgeben. Der Sound des Saxophons kommt unterschiedlich zum Ausdruck – manchmal in expressiven Soli, anderswo als Teil einer Jazz-Polyphonie oder in Gestalt von transformierten Klängen.

Zuspielungen zuSPIELEN bietet Räume für Erzählungen, die so normalerweise nicht anzutreffen sind.

Choreographien: Laura Gagliardi, Elisabetta Rosso
Performer: Ferdinando Gagliardi, Laura Gagliardi, Elisabetta Rosso
Cello: Myriam García Fidalgo
Live-Electronics und Sound Direction: Davide Gagliardi

Musik von: Davide Gagliardi

Visibile Silenzio (Sichtbare Stille) ist eine Performance, die auf eine Serie von Stücken von Davide Gagliardi aufbaut. Die Stücke orientieren sich an einer systemischen Herangehensweise, worin der Klang und die Gesten die Ursachen und Auswirkungen des akustischen Resultats sind. Das Erforschen dieser Systeme führte zur Individualisierung von fünf unterschiedlichen Bildern, in denen die Performer einen akustisch sensiblen Raum erkunden. Die Singularität jedes dieser Akteure und aus diesem Grund jedes bewussten Individuums, ausgesetzt in diesem Netzwerk gegenseitiger Abhängigkeit, wird gleichzeitig zum Hauptdarsteller und zum Ergebnis dieses Spiels.

Martin Quni aka DJ MARTIN QUE aka Q [kju:] legt auf Genres keinen Wert, legt einfach auf – und zwar basslastig.

Der 25-jährige DJ tourt, wenn er nicht gerade im Architekturstudium Gebäude designt, von einem Event zum Nächsten und baut dort seine Soundwelten auf…
Passend zum HÖRSTURM Festival wird euch MARTIN QUE die Welt der zeitgenössischen, elektronischen Tanzmusik näher bringen!

Lassen wir also gemeinsam den Sturm ausklingen und die Beine schwingen ….!