Künstler-innen 2021

Barbara Maria Neu – Klarinette

Andrea Edlbauer – Saxophon

Andrea Edlbauer | Saxophon, Komposition, Performance

Andrea absolvierte im Herbst 2020 an der MUK Wien (Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien) das Masterstudium Konzertfach Saxophon bei Michael Krenn. Ihr pädagogisches Masterstudium an der Bruckneruniversität Linz bei Peter Rohrsdorfer sowie ihr Lehramtsstudium für Schulmusik am Mozarteum Salzburg und Biologie an der Naturwissenschaftlichen Universität Salzburg schloss sie 2015 bzw. 2018 ab. Sie unterrichtet seit 2014 Saxophon im OÖ Landesmusikschulwerk.

Andrea ist Preisträgerin diverser Wettbewerbe wie beispielsweise des Fidelio-Wettbewerbs 2019 und des Windkraft-Kunstwettbewerbs 2019. Zudem erhielt sie 2020 das Startstipendium für Musik und darstellende Kunst des Bundeskanzleramt Österreich.
Konzerttätigkeiten in verschiedenen Besetzungen führten sie in Konzerthäuser wie das Konzerthaus Wien, den Musikverein Wien, das ORF Radiokulturhaus, Porgy&Bess Wien, Brucknerhaus Linz und das Musiktheater Linz. www.andreaedlbauer.at

Barbara Maria Neu | Klarinette, Komposition, Performance

Barbara Maria Neu studiert Konzertfach klassische Klarinette an der MDW Wien und an der KUG Graz bei Gerald Pachinger, sowie Performative Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Carola Dertnig. Darüber hinaus belegt sie Schauspielunterricht bei Lena Kalisch und Sprachgestaltung bei Lena Franke. Neben ihrem Wirken als klassische Klarinettistin und (u.a. Substiutentätigkeiten beim RSO Wien) arbeitet sie in ihren künstlerischen Werken mit der interdisziplinären Verbindung von Musik, darstellender, performativer, wie auch bildender Kunst.

In ihrer aktuellen Solo-Performance STALLTÄNZE arbeitete sie mit der Komponistin Petra Stump-Linshalm, der Theaterregisseurin Maria Sendlhofer, sowie der bildenden Künstlerin/Bühnenbildnerin Maria Grün. Stalltänze (2020) wurde sowohl als DVD als auch als live Bühnenperformance präsentiert. 2021 ist eine Österreich-Tour geplant (mit Vorstellungen unter anderem im Schaumbad Graz, sowie im Brick-5 Wien).

2020 erhielt Barbara Maria Neu das Startstipendium für Musik und darstellende Kunst des Bundeskanzleramt Österreich. Für das Frühjahr 2021 wurde sie vom Austrian Cultural Forum NYC in Zusammenarbeit mit der Galerie undercurrent in Brooklyn, NYC zu einer interdisziplinären online-recidency im Zuge des Projektes UN/MUTE-10002 eingeladen.

www.barbaramarianeu.at

Christian Spitzenstätter, Klarinetten & Komposition

Anna Schiffkorn, Violoncello & Viola da Gamba

Julia Willeitner, Violoncello

Christian Spitzenstätter

Christian Spitzenstaetter wurde 1994 in Wörgl (Österreich) geboren. Im Alter von fünf Jahren begann er, bei Sepp Rangger an der Landesmusikschule Wörgl Klarinette zu lernen. Nach einem Vorstudium bei Walter Seebacher am Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck wechselte er im Herbst 2013 für sein ordentliches Studium zu Ernesto Molinari an die Hochschule der Künste Bern. Sein Weg als Interpret führt ihn von „klassischer“ Solo-und Kammermusikliteratur über Jazz vor allem bis hin zur zeitgenössischen, improvisierten und konzeptuellen Musik. Besondere Aufmerksamkeit schenkt er unter anderem auch der inszenierten und performativen Interpretation, sowie trans- und interdisziplinären Projekten. Im Jahr 2014 gründete Spitzenstaetter das Orchester KOMP.ART, das sich aus befreundeten Musik-Studierenden aus verschiedenen Ländern Europas zusammensetzt. Im März 2016 wurde er vom Mozarteum Orchester Salzburg für zwei Konzerte als Dirigent engagiert. Immer wieder steht er auch für Aufführungen eigener Werke am Dirigierpult. Erste Kompositionen entstanden im Alter von neun Jahren. Als Kompositions-Mentor nennt er gerne seinen Freund und Lehrer Ralph Schutti. Inzwischen konnte er unter anderem im Auftrag von Isabel Karajan, Lorenz Raab, der Jeunesse Österreich, der Academia Vocalis und den Tiroler Festspielen Erl komponieren. Seiner ersten großen Oper „STILLHANG“ wurde im August 2020 der Österreichische Musiktheaterpreis in der Kategorie „Beste Ur-/Erstaufführung“ verliehen. Im Dezember 2020 erhielt er den „Tschumi-Preis“ für den besten Abschluss im StudiengangMaster of Arts in Specialized Music Performance | Vertiefung Solist*in an der Hochschule der Künste Bern.

 

Anna Schiffkorn schätzt und liebt die Vielfalt, weshalb sie sich in unterschiedlichen musikalischen und pädagogischen Bereichen bewegt.

Nach einem Vorstudium am Tiroler Landeskonservatorium absolvierte Schiffkorn ihr ordentliches Violoncello-Studium am Mozarteum Salzburg – Standort Innsbruck bei Prof. Michael Hell, welches sie 2019 mit Auszeichnung abschloss. 

Konzerte in kammermusikalischer Besetzung sowie Orchestertourneen führten Anna Schiffkorn nach Deutschland, Schweden, Frankreich, Spanien, Italien und China.

Ihr großes Interesse an Historischer Aufführungspraxis sorgten besonders in den letzen Jahren für eine intensive theoretische und praktische Auseinandersetzung mit dieser. Infolgedessen nahm Anna Schiffkorn im Herbst 2020 ein Studium im Fach „Viola da Gamba“ bei Claire Pottinger-Schmidt an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz auf.

Da Schiffkorn ihr Wissen im Bereich der Konzeption und und Umsetzung unterschiedlicher musikalischer Projekte erweitern will, wird sie im Herbst 2021 ein Masterstudium im Bereich der Musikvermittlung an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz beginnen.

Ihr Ziel ist es, vorherrschende Barrieren durch alternative Konzertformate abzubauen, sowie möglichst vielen Menschen kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. 

 

Julia Willeitner wurde 1993 in Passau geboren. Ihren ersten Cellounterricht erhielt sie im Alter von zwölf Jahren bei Siglinde Käß. Von September 2010- 2012 wurde sie als Jungstudentin an der HfKM Regensburg in die Klasse von Wolfgang Nüsslein aufgenommen. Von 2012-2016 studierte sie an der Universität Mozarteum in Salzburg bei Prof. Heidi Litschauer und Prof. Enrico Bronzi, bei dem sie im Juni 2016 ihren Bachelor erfolgreich absolvierte.

Ergänzend zum Studium erhielt Julia wertvolle Anregungen von Guido Schiefen, Peter Bruns, Claudio Bohorquez und Matthias Diener.

Neben ihrer freischaffenden Tätigkeit in unterschiedlichen Ensembles, widmet sich Julia Willeitner derzeit intensiv der Alten Musik und studiert einen Master in Barockcello an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz.

Orchestererfahrungen sammelte sie durch Teilnahme an Projekten mit der Neuen Philharmonie München (Konzerte in Aserbaidschan, Italien, Deutschland, Schweiz, ua.), dem Wiener Jeunesse Orchester und in der Niederbayerischen Philharmonie, wo sie von 2018-2020 eine Aushilfsstelle als Cellistin inne hatte.

Mit ihrem Duopartner Danilo Cabaluz (Duo CellAr) tritt sie regelmäßig im In- und Ausland auf. Nach der erfolgreichen Veröffentlichung des ersten Albums („La vida breve“) ist bereits das nächste geplant.

Elisabeth Haselberger, in Ried/i/Innkreis geboren, lebt sei 2001 in Ulm. Nach ihrem Blockflötenstudium in Linz, Wien und Zürich gründete sie 2002 gemeinsam mit Petra Wurz das DUO RECORDRONIK und beschäftigt sich seither mit der Hybridwelt von Blockflöten und Elektronik. Dem Genre Alte Musik  ist Elisabeth Haselberger ebenso zugeneigt wie experimentellen Ansätzen im Duo RecorderRecorder mit dem Augsburger Audiokünstler Gerald Fiebig. In der Gesamtleitung des Konzertprojektes SONUS LOCI anlässlich des Münsterturmjubiläums 2015 in Ulm sammelte sie umfängliche Erfahrungen in der Veranstaltungsbranche. Ihre Unterrichtstätigkeiten mit Hauptfach Blockflöten und ein neuer Focus auf die Musikvermittlung mittels Podcast bereichern den beruflichen Alltag der vielseitigen Musikerin. Zusätzlich belegt Elisabeth Haselberger aktuell an der Hochschule für Musik Trossingen den Masterstudienlehrgang Extended Music Education.

Weblinks: Podcast |DUO RECORDRONIK|SONUS LOCI

Natalia Kubalcova (SK) – violine

Carla Conangla (ES) – cello

„ Wir folgen euch gleichfalls mit freudigen Schritten“

Ihre Lebenswege haben die zwei Musikerinnen nach Salzburg gebracht, wo sie sich am Mozarteum getroffen haben und durch das gemeinsame Musizieren den Weg zueinander fanden. Klangvoll begleiten sie uns mit ihren Instrumenten durch Ried und sorgen für einen einfallsreichen Spaziergang.

Alexander Moosbrugger, 1972 im Bregenzerwald geboren, freier Komponist und Organist, lebt seit 2001 in Berlin.

Das Befassen mit dem „Hören“ als kompositorischem Austragungsort motivierte – zu Konzertfachstudien am Landeskonservatorium Feldkirch (Orgel und Cembalo bei Günther Fetz) sowie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (Jon Laukvik) – ein Philosophiestudium an der Universität Wien.

Meisterkurse bei Ewald Kooiman, Guy Bovet, Michael Radulescu, Ludger Lohmann, Jean Boyer.

Orgelabende in Europa (z.B. Französischer Dom Berlin, Johanneskirche Düsseldorf, Ulmer Münster, Herkulessaal München, Fokker Orgel Amsterdam, Basilica dei Frari Venedig), in Japan und den USA, sein Repertoire umfasst älteste Musik und Kompositionen unserer Zeit, Improvisationen eingebunden. Uraufführung zahlreicher Orgelstücke, darunter „op. 12“ von Hanne Darboven, Walter Zimmermanns La Fleur Inverse, „Fuzzy Logic“ von Annika Larsson.

Moosbruggers Kompositionen werden international aufgeführt, bspw. im Konzerthaus Berlin (Komponistenportrait 2014), im King’s College Cambridge, der Basilica dei Frari Venedig, Muziekgebouw aan ’t IJ Amsterdam; in Ensemblezyklen und bei Festivals für Musik unserer Zeit: London Ear Festival, Forum Neue Musik Luzern, UC Santa Barbara, L’arsenale Festival Treviso, Moderne Muziek Nijmegen, Théâtre d’Orléans, Kontraklang Berlin, Klangspuren Schwaz,

Musik Biennale Venedig (Kompositionsauftrag 2015). Derzeit schreibt Alexander Moosbrugger eine Oper, Kompositionsauftrag der Bregenzer Festspiele für 2021.

Zu den Interpretierenden seiner Werke zählen das Klangforum Wien, ensemble recherche, Ensemble Phoenix Basel, Kammerensemble Neue Musik Berlin, Ensemble Cairn Paris, musikFabrik Köln, Ensemble L’arsenale, Ensemble Proton Bern, oenm, PHACE, Arditti String Quartet, Pellegrini Quartett, Formalist Quartet, Quatuor Diotima, Quatuor Bozzini, JACK Quartet, Herbert Henck.

Zahlreiche Radioportraits, CD-Einspielungen und Auszeichnungen/Stipendien, darunter
der 1. Preis des Bundesbewerbs Podium junger Künstler (Orgel, höchste Wertungsgruppe), Internationaler Bodenseepreis Sparte Zeitgenössische Komposition; Österreichisches Staatsstipendium für Komposition; Künstlerresidenz „Domus Artium“ nahe Rom; Kompositionspreis des Landes Vorarlberg; mehrere Arbeitsstipendien für Komposition aus dem Bundeskanzleramt resp. BM:UKK; Künstlerstipendiat im Deutschen Studienzentrum in Venedig, Arbeitsaufenthalt im SWR Experimentalstudio.

Forschungsaufträge, Dozententätigkeit, Gastvorlesungen: Orpheus Instituut Gent, Bruckner-Universität Linz, UdK Berlin, Mozarteum Salzburg.

Kuratorentätigkeit: reihe 0 / Tage aus Kunst; Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik; „Schallwandler“, „LAUT“, „Naked“ und „Tables folded away“ für den BKV Potsdam.

Clara Saleiro, Flöte

Manuel Alcaraz Clemente, Perkussion

Die Flötistin Clara Saleiro hat sich auf die Interpretation von zeitgenössischer Musik fokussiert und liebt die ständigen neuen Erfahrungen und Herausforderungen, die die Musik in ihr Leben bringt. Sie interessiert sich sowohl für die kreativen Prozesse von Stücken und Performances, mögliche Interaktionen zwischen InterpretIn und KomponistIn und zwischen Musik und anderen künstlerischen Richtungen, die Symbiose mit elektronischer Musik und digitaler Technologie als auch die Interpretation von notierter Musik und Improvisation.

Als Gründungsmitlied von «Noviga Projekto» mit Manuel Alcaraz (Perkussion) und dem «AUS Project» mit Peyee Chen (Sopran) und Lucía Pérez (Cello), als auch als Flötistin des Ensembles Vertixe Sonora (Spanien) führt sie jährlich duzende Stücke von KomponistInnen, mit denen sie direkt arbeitet, auf und nimmt an verschiedenen internationalen Musik-Festivals teil. No sopro do vento (wind blowing) ist das jüngste interdisziplinäre Projekt, in dem sie involviert ist. Dieses Projekt kombiniert Claras Interpretation, Kreation und musikalische Improvisation mit zeitgenössischem Tanz und der Exploration von verschiedenen Zirkustechniken von Joana Martins. Clara arbeitet regelmäßig mit Ensembles, Orchestern und verschiedenen Kammermusikgruppen zusammen.

Mit acht Jahren begann Clara an der Academia de Música S. Pio X de Vila do Conde, ihrer Heimatstadt in Portugal, Flöte zu spielen. Während ihrer musikalischen Karriere studierte sie an renommierten Institutionen Portugals wie Artave, ANSO-Metropolitana und der Universidade de Aveiro. Zusätzliche graduierte sie an der Royal Academy of Music in London, spezialisierte sich auf zeitgenössische Musik im Flötenstudio von Stephanie Wagner (Remix Ensemble) und absolvierte kürzlich ein Postgraduate in zeitgenössischer Musik an der Kunstuniversität Graz mit dem Klangforum Wien. Derzeit studiert sie Improvisation in Kursen von Interferência. Die laufende Saison beinhaltet die Teilnahme an der Lucerne Festival Academy, an den Festivals DME, VIII MIHL Sons-XXI, Circular , Guimarães Jazz, Hörsturm und Konzerte in Österreich, Deutschland, Hong Kong, Portugal, Spanien und der Schweiz.

Manuel Alcaraz Clemente ist ein spanischstämmiger Schlagwerker, der sich auf die Interpretation Neuer Musik spezialisiert hat. Aktiv ist er hauptsächlich als Solist, Kammermusiker, Ensembleschlagwerker und gefragter Pädagoge.

Seine solistischen Tätigkeiten reichen vom Spielen klassischen Neue Musik Repertoires bis hin zu regelmäßiger Zusammenarbeit mit jungen Komponistinnen und Komponisten, die sich in der internationalen Neuen Musik Szene für das Schaffen neuer Werke und innovativer Interpretationen einen Namen gemacht haben.

Seit 2016 ist Manuel Alcaraz Clemente Mitglied des Ensembles Schallfeld in Graz (AT) sowie des Duos Noviga Projekto (PT/AT).

Außerdem arbeitet er freischaffend regelmäßig mit Neue Musik Ensembles und Orchestern wie dem Klangforum Wien, den Lucerne Festival Alumni, dem Recreation Großes Orchester Graz und dem Mdi Ensemble u.a.

Er folgte Einladungen zum Lucerne Festival, Wien Modern, den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt, dem Festival Klangspuren Schwaz (Tirol), Afekt Festival (Estland), dem Impuls Festival und Steirischen Herbst (Graz) und dem Huddersfield Contemporary Music Festival.

Manuel Alcaraz Clemente gibt Meisterkurse und Workshops an verschiedenen Universitäten und Musikschulen in Österreich, Portugal, Spanien und Slowenien.

Er absolvierte das Bachelorstudium an der Musikhochschule ESMuC in Barcelona, ein künstlerisches Masterstudium an der Musikhochschule ESMAE in Porto und ist Absolvent des Masterstudiengangs Performance Practice in Contemporary Music der Kunstuniversität Graz unter der Leitung des Klangforum Wien.

Seit 2019 ist Manuel Marimba One™ Educational Artist.

Ensemble Phace

Walter Seebacher, Klarinette

Roland Schueler, Cello

Mathilde Hoursiangou, Klavier

Leidenschaft, Feuer und unbändige Lust, Musik am Puls der Zeit ohne Genregrenzen. Raus aus dem Elfenbeinturm und hinein ins Abenteuer der vielgestaltigen, zeitgenössischen Musikwelten. Mit größtem Enthusiasmus wollen die elf SolistInnen von PHACE und ihr künstlerischer Leiter Reinhard Fuchs ihr Publikum auf Reisen in kostbare, poetische Welten mitnehmen. PHACE tut dies mittlerweile seit vielen Jahren mit speziellen Konzertformaten, Musiktheaterproduktionen und spartenübergreifenden Projekten mit Tanz, Theater, Performance, Elektronik, Video, Turntablisten, Installationen u.v.m. Seit der Gründung 1991 als ensemble on_line durch den Dirigenten und Komponisten Simeon Pironkoff und nach einem Relaunch 2010 unter dem Namen PHACE hat die Suche nach dem Neuen über viele Jahre tiefgehende künstlerische Freundschaften mit zahlreichen renommierten KomponistInnen, DirigentInnen und MusikerInnen hervorgebracht. Mehr als 200 Werke sind so bisher in Auftrag gegeben, uraufgeführt und viele davon auf zahlreichen Tonträgern veröffentlicht worden. Offenheit, Neugier zum Experiment und höchster künstlerischer Anspruch sind die Triebfedern des Ensembles, das regelmäßig mit MusikerInnen und Gästen aus den verschiedensten Kunstdisziplinen erweitert wird.

Im Herbst 2012 hat PHACE seine künstlerische Heimat mit einem eigenen Zyklus im Wiener Konzerthaus gefunden und ist mit 25 – 30 Konzerten jährlich bei den wichtigsten Konzerthäusern und Festivals international zu Gast.

Alte Oper Frankfurt, Aspekte Festival Salzburg, Avignon Festival, L’auditori Barcelona, Barbican Center London, BBVA Bilbao, Berliner Festspiele, Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik, Brucknerhaus Linz, Carinthischer Sommer, Contempuls Prag, d’Automne à Paris, deSingel, Ensems Festival Valencia, Elbphilharmonie Hamburg, Huddersfield Contemporary Music Festival, Kampnagel Hamburg, Klangspuren Schwaz, King’s Place London, Le Parvis Scène nationale Tarbes Pyrénées, MaerzMusik Berlin, March Music Days Ruse, Melos Ethos Bratislava, Music Olomouc, Musica Strasbourg, Mixtur Barcelona, Osterfestival Krems, Osterfestival Tirol, Philharmonie Luxembourg, Rainy Days Luxembourg, Salzburger Festspiele, Salihara Festival Indonesien, Sampler Series Barcelona, SonEMUS Festival Sarajevo, Stadsschouwburg Amsterdam, Thaliatheater Hamburg, Transart Bozen, Ultraschall Berlin, Wien Modern, Wiener Festwochen, Wiener Konzerthaus, u.v.m.).

PHACE wird gefördert vom SKE-Fonds (Austro Mechana), vom Bundesministerium für Kunst & Kultur (BMKÖS) und der Stadt Wien Kultur.

Mathilde Hoursiangou

Die französische Pianistin Mathilde Hoursiangou, in Paris geboren und am Pariser CNSM ausgebildet, lebt seit Anfang der neunziger Jahre in Wien, wo sie sich in allen möglichen kammermusikalischen Besetzungen sowie solistisch intensiv am musikalischen Geschehen beteiligt. Neben ihrer Beschäftigung mit der klassischen und romantischen Kammermusikliteratur und ihrer Leidenschaft für alte Tasteninstrumente liegt ein Schwerpunkt ihres vielfältigen Repertoires auf der klassisch-modernen bis zeitgenössischen Musik. Die direkte Arbeit mit lebenden Komponisten, sowie das Entdecken und Bekanntmachen wenig betretener Pfade sind ihr seit jeher ein existenzielles Anliegen, das sie mit Überzeugung und Begeisterung vertritt. Zahlreiche zum Teil ihr gewidmete Stücke hat sie ur- bzw in Österreich erst-aufgeführt, was viele CD-Aufnahmen sowie Rundfunkmitschnitte dokumentieren.

Sie ist Gründungsmitglied von PHACE und freies Mitglied des Klangforum Wien. Mit dem Geiger Ernst Kovacic spielt sie seit über zwanzig Jahren regelmäßig in Duo und größeren kammermusikalischen Besetzungen zusammen. Sie unterrichtet an der mdw Wien, wo sie engagiert an den letzten dortigen pädagogischen Entwicklungen im Bereich Neue Musik im Studium teilnimmt, und ist Initiatorin, Herausgeberin und Interpretin des Projekts Saiten-Tasten (Innenraumstudien für Klavier von 21 europäischen Komponisten).

Roland Schueler

Geboren 1969 in Ried im Innkreis, besuchte er das Musikgymnasium Linz, bevor er in Mittenwald die Fachschule für Geigenbau absolvierte. Es folgten Gesellenjahre als Geigenbauer bei Konrad Stoll in Kempten im Allgäu. Als Geigenbaumeister führt Roland Schueler seit 1999 in Wien sein eigenes Atelier und ist Mitglied in der Gruppe Klanggestalten. In Wien studierte er Violoncello und Instrumentalpädagogik bei Michael Dallinger und Andreas Lindenbaum, und war im Jahr 2000 Teilnehmer beim Kurs für zeitgenössische Musik “Impulse” in Graz.

Gemeinsam mit der Geigerin Ivana Pristasova und der Bratschistin Petra Ackermann (ebenfalls beide Mitglieder von PHACE) arbeitet Roland Schueler im Trio EIS sowie beim Ensemble Wiener Collage. 

Walter Seebacher

Geboren in Innsbruck; nach der Matura Klarinettenstudium bei Prof. Walter Kefer in Innsbruck und Prof. Alois Brandhofer am Mozarteum Salzburg, daneben auch Studium der Musikwissenschaft; 1992–1999 Konzerttourneen mit dem Ensemble “Die Knödel” in Europa, Russland, den USA, in Kanada, Japan, Mexiko; Filmmusik;

Ab 1994 Klarinettist im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck; 1998 Beendigung des Engagements für die Leitung einer Klarinettenklasse am Tiroler Landeskonservatorium.

Beschäftigung mit historischen Klarinetten (Wiener Akademie, Salzburger Barockorchester u.a.); Konzerte u.a. auch mit Wiener Taschenoper, Wiener Kammerorchester, Camerata Salzburg, Bozner Streicherakademie und Klangforum Wien.

Walter Seebacher ist seit 2009 Mitglied bei PHACE

Marina Poleukhina

Komponistin, Performerin, Improvisationskünstlerin.
Absolviert den Moskau Staatlichen Konservatorium in der Kompositionsklasse von V. Tarnopolski und Kunstuniversität Graz von Clemens Gadenstätter.

Teilnahme an mehrfachen Festivals, sowie: Platforma (Moscow), Pythian Games (St. Petersburg), Time of Music (Viitasaari), Multiversal (Berlin, Copenhagen), Path Festival (Verona), Pilot: Soundkarte (Berlin), Velak (Vienna),Im Banne des Unbekannten (Vienna), IMPULS (Graz), ULTIMA (Oslo), Wien Modern (Vienna), MATA (New York), Unerhörte Musik (Berlin)

2014 wurde sie für den Gaudeamus Muziek Preis nominiert.

2018 war sie Artist-in-Residence an der Akademie der Künster in Berlin – Das transdisziplinäres Werner-Düttmann-Stipendium

2019 Auftragswerk des ORF-Porträtkonzerts in Wien

Ihre Musik wurde von Ensembles wie Nadar, MCME (Moscow contemporary music ensemble), Nostri Temporis, NoName, Vertixe Sonora Ensemble, Pro Arte, Looptail, Zwerm, Platypus; und MusikerInnen wie: Pete Harden, Susanna Borsch, Alexandra Topalidi, Heloisa Amaral, Eva Zöllner, Igor Gross, Alessandro Baticci, Adam Tendler, gespielt.

Als Improvisationskünstlerin hat sie mit MusikerInnen wie Matthias Bauer, Tomomi Adachi, Alexander Chernyshkov, Dario Fariello, Kirill Shirokov (duo [t]), Hilary Jeffrey, Vladimir Gorlinsky, Stefan Voglsinger, Hannes Dufek zusammen gespielt und gearbeitet. Unter den zahlreichen Albums, die sie aufgenommen hat, wurde „Songs about trees“ in der Liste „100 best experimental music albums of 2015“ bei ActOfSilence nominiert. Marina organisiert eine Reihe von Konzerten, wie “real time music”, die allen der Kunst der Freien Improvisation gewidmet sind….

Ihre Musik ist dargestellt bei den Labels Pan y Rosas, Topot, da_sein_rec.

 

Audio

https://www.mixcloud.com/marinapoleukhina/ https://soundcloud.com/marina-poleukhina Video https://vimeo.com/user15458156

Spengergasse 40/10, 1050 Vienna, Austria +43 660 7362133, marikva@mail.ru

A dry rotating plant on the balcony

Yellow corrodes the metal, N above the roads

Lesaserma Pokhunakhis project

when they travel at the speed of light, ALONG the light – dance, objects

https://vimeo.com/133195348 https://vimeo.com/139888639

and add to the neon elk a pinch of tarragon

war nichts, worin man Ihre Füße baden hätte dürfen

improvisation “songs about trees”

“ . “ for five guitars

for thing:

Installations: Become an Expression (interactive score)

 

Stefan Voglsinger

Stefan Voglsinger (*1986) ist ein in Wien lebender Musiker und Performer. Er studierte Schlagzeug am Vienna Music Institute, Musik- und Bewegungspädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, sowie Sounddesign für Film an der Escuela Internacional de Cine y Television in Kuba.

Stefan Voglsinger experimentiert interdisziplinär und arbeitet mit Ton und Bild.

Er entwickelt Performances und audiovisuelle Installationen mit selbstgebauten und gehackten elektronischen Schaltungen. Im Setzkasten – Studio, Labor und Veranstaltungsraum zugleich – modifiziert er analoge Filmprojektoren, arbeitet in der Dunkelkammer und im Tonstudio. Er organisiert regelmäßig Konzerte, transdisziplinäre Abende und gibt Workshops zu Circuit Bending auf Festivals und Schulen. Er arbeitet im Filmmuseum Wien, ist Co-Kurator der Klangmanifeste und spielt mit dem Gemüseorchester.

voglsinger.klingt.org | setzkastenwien.at

Kerstin Gruber, Trompete

Marlene Kogler, Trompete

Sarah Schreiner, Posaune

Anna Guggenberger, Tuba

quinTTTonic – das sind 5 leidenschaftliche Musikerinnen aus allen Teilen Österreichs, die sich in Wien zusammengefunden haben, um ihre Liebe zur Kammermusik und die spannende Welt der nuancenreichen Blechklänge auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. 

Vier verschiedene Instrumente, fünf unterschiedliche Charaktere, fünf kreative Köpfe und viele gemeinsame Erfahrungen und musikalische Erlebnisse – diese Merkmale lässt quinTTTonic zu einem einzigartigen Klangkörper verschmelzen, bei dem fünf mehr ist als die Summe der einzelnen Teile. Vor allem Kreativität wird im Ensemble groß geschrieben und so entstehen neue Konzertkonzepte, die das Publikum dort abholen, wo es gerade ist – nämlich mitten im Leben und oft auf der Suche nach neuen Ideen oder nach Zeit zum Entspannen und um die Gedanken baumeln zu lassen.  Überzeugen Sie sich davon selbst in einem der abwechslungsreichen Konzerte und werden Sie Teil des Ganzen!

Moderatorinnen: Michaela Gasser & Elisabeth Simbeni

Die beiden leidenschaftlichen Musikpädagoginnen und Musikvermittlerinnen Elisabeth Simbeni und Michaela Gasser haben sich an der Musikschule Sieghartskirchen gefunden. Neben ihrer Tätigkeit als Musikpädagoginnen für Flöte, Trompete und EMP beschäftigen sie sich seit 7 Jahren intensiv mit Musikvermittlung. Ob als Mimi & Musicus, als Krimiomas Herta Hurtig & Berta Blumig oder als Prinzessin Neumalklug und Knallerbse Erbsengrün, sie kreieren mit viel Humor und Leidenschaft sowohl im Kontext Musikschule als auch im kammermusikalischen sowie orchestralen Bereich, innovative und ansprechende Konzepte für Kinder- und Familien. Im Vordergrund steht dabei immer die Gestaltung eines mit allen Sinnen erlebbaren Spielraumes, der intensive musikalische und persönliche Begegnungen und Beziehungen zwischen Publikum, Protagonisten, Musikerinnen und Musik ermöglicht. Ganz im Sinne Carl Orffs: „Elementare Musik ist nie Musik allein, sie ist mit Bewegung, Tanz und Sprache verbunden, sie ist eine Musik, die man selbst tun muss, in die man nicht als Hörer, sondern als Mitspieler einbezogen ist.“

Sax OF(F) on

Elisa Lapan

Kinga Szilágyi

Teresa Krittl

Elisa Felbermayer

Elisa Lapan ist eine österreichische Saxofonistin, Dirigentin und Musikpädagogin. Sie hat ihre Bachelor Studien in klassischem Saxofon mit Schwerpunkt Jazzsaxofon an der ABPU in Linz abgeschlossen und ihren Master an der Royal Academy Of Music, Aarhus, (Dänemark), in Saxofon und Ensembleleitung fortgesetzt. Alle Studien schloss sie mit Höchstnote ab.

2016 gewann sie beim Auswahlspiel Musica Juventutis einen Auftritt im Wiener Konzerthaus. Ö1 widmete der Musikerin, die im Juni 2017 den 3. Platz beim internationalen Lois-Spohr Holzbläserwettbewerb in Kassel erreichte, im Rahmen der Ö1 Talentebörse ein Radio-Porträt.

Elisa ist Mitglied beim Nordic Saxophone Collective, dem Duo ELCH, Orginel^2, Saxobefont und SAX OF(F) ON. Außerdem ist sie als Saxofonlehrerin tätig, hält Workshops zum Thema Soundpainting und wurde im April 2020 zur NordplusMusic Konferenz in Tallinn, Estland, eingeladen, um einen Vortrag zu halten. https://elisalapan.wordpress.com/

Kinga Szilágyi ist eine klassische Saxofonistin und lebt in Linz. Sie studierte bei Andreas van Zoelen (Rascher Saxofonquartett) in Tilburg, NL, bei Peter Rohrsdorfer (Ensemble Wiener Collage, 4saxess) in Linz, bei Levente Puskas (Budapest Saxofonquartett) in Budapest und sie vertiefte ihre Kenntnisse durch zahlreiche Meisterkurse.

Kingas Leidenschaft ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Sie hat mit KünstlerInnen aus verschiedensten Kunstrichtungen zusammengearbeitet – u.a. mit KomponistInnen, TänzerInnen, SchauspielerInnen, PoetInnen, bildenden KünstlerInnen und ZirkusartistInnen.

Vom kleinen Studiotheater bis hin zum Concertgebouw Amsterdam ist Kinga mit zahlreichen Ensembles und Orchestern quer durch Europa aufgetreten.

Derzeit unterrichtet Kinga in Linz und arbeitet an neuen und hauptsächlich interdisziplinären Projekten. https://www.kingaszilagyi.com/

Teresa Krittl ist eine oberösterreichische Saxofonistin aus dem Bezirk Ried im Innkreis. Sie studierte IGP und Konzertfach bei Michael Krenn am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck und befindet sich derzeit im Konzertfach-Masterstudium bei Peter Rohrsdorfer an der ABPU in Linz. Ihre Unterrichtstätigkeit übt sie an den Musikschulen Andorf, Ostermiething und Mattighofen aus.

Zur Weiterbildung nahm sie am Alpen Classica Festival, Mid Europe WYWOP und dem Zürich International Saxfest teil und erhielt Meisterkurse bei Nikita Zimin, Damiano Grandesso, Andreas Mader, Henriette Jensen, Oto Vrhovnik, Christian Maurer, dem Quatuor B aus Japan und dem Ebonit Saxofonquartett aus Amsterdam.

Ihr Repertoire reicht von klassischer Sololiteratur, über Transkriptionen bis hin zu ihrer Leidenschaft – der zeitgenössischen Musik. 

Teresa ist außerdem Mitglied beim Sinfonischen Blasorchester Ried, LJBO Oberösterreich, ebersaxes, Bauernkapelle Eberschwang, spielte Projekte mit dem Ensemble Windkraft Tirol im Konzerthaus Wien, dem Saxofonorchester Tirol und dem Sinfonischen Blasorchester Tirol im Rahmen der Innsbrucker Promenadenkonzerte und organisierte gemeinsam mit Teresa Doblinger 2020 das Hörsturm Festival für zeitgenössische Musik und Performance in Ried im Innkreis.

Lisa Felbermayer ist eine klassische Saxofonistin aus dem Bezirk Wels Land. Sie schloss 2018 das IGP-Bachelorstudium und 2020 das IGP-Masterstudium an der ABPU Linz bei Peter Rohrsdorfer ab. Derzeit unterrichtet sie im oberösterreichischen Landesmusikschulwerk.

ihre künstlerische Tätigkeit umfasst unter anderem das Mitwirken im Orchester von Musicalproduktionen (Bad Leonfelden, Bad Hall), Projekte mit dem LJBO Oberösterreich und dem österreichischen Jugendblasorchester, sowie interdisziplinäre Projekte mit einem Schauspieler und mit einer experimentellen Gestalterin.

Sie besuchte Meisterkurse unter anderem beim Rascher Saxofonquartett, Philippe Geiss, Oto Vrhovnik, Henriette Jensen und Johannel Thorell, sowie Fortbildungen bei Klaus Dickbauer und Christian Maurer.

David Schmidt, Trompete

Manuel Alcaraz Clemente, Perkussion (s. auch: Noviga Projekto)

David Schmidt studierte Trompete an der Kunstuniversität Graz und an der Musikhochschule Trossingen. Nach seinem Masterstudium auf der Trompete begann er das Masterstudium „PPCM“ für neue Musik an der Kunstuniversität Graz und beendete auch sein Masterstudium in Instrumentalpädagogik.

Neben diversen Unterrichtstätigkeiten spielte er in Orchestern und Ensembles wie dem

Klangforum Wien, dem philharmonischen Orchester Graz, dem Orchester Wiener Akademie, der Haydn Philharmonie, dem European Brass Ensemble und dem Ensemble Modern Orchestra Frankfurt.

In den Jahren 2017 und 2018 war David Mitglied der Lucerne Festival Academy bei der er die Möglichkeit hatte unter anderem mit dem London Philharmonic Orchestra und Simon Rattle zu arbeiten.

Ein weiteres Interessenfeld stellt für ihn historisch informierte Aufführungspraxis dar.

David war unter anderem zu hören in Formationen wie dem Concilium Musicum Wien, der Hofkapelle München, den Wiener Bachsolisten, dem Bach Consort Wien, der neuen Hofkapelle Graz und dem Croatian Baroque Ensemble.

2015 erhielt er als erster Trompeter den Austrian Baroque Academy Award.

Bernhard Schneider + Vokalensemble Company Life

Das „Vokalensemble Company Life“ wurde 2015 gegründet und setzt sich aus leidenschaftlichen und mehrheitlich ausgebildeten Sängerinnen und Sängern aus dem Inn- und Hausruckviertel zusammen.
Schwerpunkt des Ensembles ist die a cappella Vokalmusik aus der Blütezeit der Renaissance, die Barockmusik der großen Meister J. S. Bach und G. F. Händel. Das Ensemble ist auch experimentierfreudig und bewegt sich gerne in unkonventionellen Musikstilen. Die Leitung des Ensembles hat Mag. Bernhard Schneider.

 

Bernhard Schneider

  • geboren und aufgewachsen in Altenmarkt/Pongau
  • Studium an der Universität Mozarteum Salzburg
  • vielseitige Auseinandersetzungen in verschiedenen musikalischen Richtungen
  • Organist und Leiter der Kantorei  Ried/Innkreis
  • Gründer und Leiter des Vocalensembels Company Life
  • Künstlerischer Leiter des Konzertvereins „Musica Sacra Ried“
  • Leiter des Konzertchores Braunau
  • Unterrichtstätigkeit an den Landesmusikschule Ried
  • Mitglied der Innviertler Künstlergilde

Die (Ober)Österreichische (Bass)Klarinettistin und Tänzerin Teresa Doblinger (*1992) befindet sich derzeit in dem intensiven zeitgenössischen Tanztrainingsprogramm Performact in Portugal. Zuvor absolvierte sie den Master für «Performance Practice in Contemporary Music» mit dem Klangforum Wien an der Kunstuniversität Graz mit Auszeichnung. Im Laufe dieses Masters verbrachte sie ein Jahr in Brüssel mit dem Ensemble Ictus, das ihr große Offenheit u.a. im Zugang zur Kunst lehrte. Den Grundstein ihrer Ausbildung mit (Bass)Klarinette legte der langjährige Unterricht mit der Klarinetten-Koryphäe der zeitgenössischen Musik Ernesto Molinari an der Hochschule der Künste Bern. An selbiger Hochschule konnte sie außerdem von einem Minor in Tanz und umfassenden Erfahrungen mit Théâtre Musical profitieren.

Ereignisse wie die Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, die Impuls Akademie Graz und die Klangspuren Schwaz führten sie zu Begegnungen mit inspirierenden Persönlichkeiten in der zeitgenössischen Musikwelt (u.a. Mark Andre, George Aperghis, Bas Wiegers, uvm.). Zusätzlich bereicherten Künstler wie Beat Furrer, Tom Pauwels, Jennifer Walshe und die Zusammenarbeit mit jungen Komponisten ihren künstlerischen Horizont. Sie hat Auftritte in ganz Europa, unter anderem mit namhaften Ensembles (Schallfeld, Ensemble XX. Jahrhundert, Ictus, Collegium Novum Zürich, uvm.). Ihre eigenen Projekte durfte sie beispielsweise in der Dampfzentrale Bern und dem NeuNow Festival in Amsterdam auf die Bühne bringen.

Sie ist die Initiatorin und Hauptorganisatorin des Hörsturm-Festivals für zeitgenössische Musik und Performance in Ried im Innkreis (Oberösterreich).