KÜNSTLER-INNEN

2021

Manuel Alcaraz Clemente ist ein spanischstämmiger Schlagwerker, der sich auf die Interpretation Neuer Musik spezialisiert hat. Aktiv ist er hauptsächlich als Solist, Kammermusiker, Ensembleschlagwerker und gefragter Pädagoge.

Seine solistischen Tätigkeiten reichen vom Spielen klassischen Neue Musik Repertoires bis hin zu regelmäßiger Zusammenarbeit mit jungen Komponistinnen und Komponisten, die sich in der internationalen Neuen Musik Szene für das Schaffen neuer Werke und innovativer Interpretationen einen Namen gemacht haben.

Seit 2016 ist Manuel Alcaraz Clemente Mitglied des Ensembles Schallfeld in Graz (AT) sowie des Duos Noviga Projekto (PT/AT).

Außerdem arbeitet er freischaffend regelmäßig mit Neue Musik Ensembles und Orchestern wie dem Klangforum Wien, den Lucerne Festival Alumni, dem Recreation Großes Orchester Graz und dem Mdi Ensemble u.a.

Er folgte Einladungen zum Lucerne Festival, Wien Modern, den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt, dem Festival Klangspuren Schwaz (Tirol), Afekt Festival (Estland), dem Impuls Festival und Steirischen Herbst (Graz) und dem Huddersfield Contemporary Music Festival.

Manuel Alcaraz Clemente gibt Meisterkurse und Workshops an verschiedenen Universitäten und Musikschulen in Österreich, Portugal, Spanien und Slowenien.

Er absolvierte das Bachelorstudium an der Musikhochschule ESMuC in Barcelona, ein künstlerisches Masterstudium an der Musikhochschule ESMAE in Porto und ist Absolvent des Masterstudiengangs Performance Practice in Contemporary Music der Kunstuniversität Graz unter der Leitung des Klangforum Wien.

Seit 2019 ist Manuel Marimba One™ Educational Artist.

Die (Ober)Österreichische (Bass)Klarinettistin und Tänzerin Teresa Doblinger (*1992) befindet sich derzeit in dem intensiven zeitgenössischen Tanztrainingsprogramm Performact in Portugal. Zuvor absolvierte sie den Master für «Performance Practice in Contemporary Music» mit dem Klangforum Wien an der Kunstuniversität Graz mit Auszeichnung. Im Laufe dieses Masters verbrachte sie ein Jahr in Brüssel mit dem Ensemble Ictus, das ihr große Offenheit u.a. im Zugang zur Kunst lehrte. Den Grundstein ihrer Ausbildung mit (Bass)Klarinette legte der langjährige Unterricht mit der Klarinetten-Koryphäe der zeitgenössischen Musik Ernesto Molinari an der Hochschule der Künste Bern. An selbiger Hochschule konnte sie außerdem von einem Minor in Tanz und umfassenden Erfahrungen mit Théâtre Musical profitieren.

Ereignisse wie die Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, die Impuls Akademie Graz und die Klangspuren Schwaz führten sie zu Begegnungen mit inspirierenden Persönlichkeiten in der zeitgenössischen Musikwelt (u.a. Mark Andre, George Aperghis, Bas Wiegers, uvm.). Zusätzlich bereicherten Künstler wie Beat Furrer, Tom Pauwels, Jennifer Walshe und die Zusammenarbeit mit jungen Komponisten ihren künstlerischen Horizont. Sie hat Auftritte in ganz Europa, unter anderem mit namhaften Ensembles (Schallfeld, Ensemble XX. Jahrhundert, Ictus, Collegium Novum Zürich, uvm.). Ihre eigenen Projekte durfte sie beispielsweise in der Dampfzentrale Bern und dem NeuNow Festival in Amsterdam auf die Bühne bringen.

Sie ist die Initiatorin und Hauptorganisatorin des Hörsturm-Festivals für zeitgenössische Musik und Performance in Ried im Innkreis (Oberösterreich).

Die Saxophonistin Andrea Edlbauer versteht sich als Musikerin, Pädagogin und Kreativschaffende. Musikalisch nimmt sie sich einem breit gefächerten Repertoire an. Ein besonderes Interesse gilt der zeitgenössischen Musik, wobei ihre klassische Ausbildung am Saxophon die Grundlage bildet.

Mit dem preisgekrönten Ensemble Laut. und dem Duo Edlbauer & Neu verschreibt sie sich progressiven und zeitgenössischen Ansätzen. Ihr Interesse an interdisziplinären Projekten zeigt sich auch in der Zusammenarbeit mit Kreativschaffenden der Angewandten Kunst. Mit der Künstlergruppe Bildermacher präsentiert die Saxophonistin gemeinsam mit Lukas Dworschak & Saleh Rozati eine Multimedia-Performance, welche zeitgenössische Saxophonliteratur mit Live-Elektronik und Visuals verbindet. Kammermusikalisch ist sie mit dem Saxophonquartett saXTon unterwegs.

Als Pädagogin unterrichtet Andrea seit 2014 Saxophon im OÖ Landesmusikschulwerk. Sie ist Preisträgerin diverser Wettbewerbe wie beispielsweise des Fidelio- Wettbewerbs (2019) und des Windkraft-Kunstwettbewerbs (2019). Die Saxophonistin ist Stipendiatin des BKA für den künstlerischen Nachwuchs des Landes in den Bereichen Musik und darstellende Kunst 2020.

Lisa Felbermayer ist eine klassische Saxophonistin aus dem Bezirk Wels Land. Sie schloss 2018 das IGP Studium an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz bei Peter Rohrsdorfer ab. Seither ist sie im Masterstudium für Instrumentalpädagogik ebenfalls bei Peter Rohrsdorfer. Derzeit unterrichtet sie im oberösterreichischen Landesmusikschulwerk.

Ihre künstlerische Tätigkeit umfasst unter anderem das Mitwirken im Orchester von Musicalproduktionen (Bad Leonfelden, Bad Hall), Projekte mit dem Landesjugendorchester Oberösterreich und dem österreichischen Jugendblasorchester, sowie interdisziplinäre Projekte mit einem Schauspieler und mit einer experimentellen Gestalterin.

Sie besuchte Meisterkurse unter anderem beim Rascher Saxophone Quartett, Philippe Geiss, Oto Vrhovnik, Henriette Jensen und Johannes Thorell, sowie Fortbildungen bei Klaus Dickbauer und Christian Maurer.

Gerald Fiebig, 1973 in Augsburg geboren, wo er auch lebt. Er ist Audiokünstler, Lyriker und Kulturmanager. Als Komponist vor allem elektroakustischer Stücke für Radio, Tonträger und Konzert ist er Mitglied der DEGEM (Deutsche Gesellschaft für elektroakustische Musik) sowie der Augsburger Gesellschaft für Neue Musik. Mit Elisabeth Haselberger arbeitet er seit 2015 in den Bereichen Konzert, Musikpädagogik und Klanginstallation zusammen.

Weblink: www.geraldfiebig.net

Elisabeth Haselberger, 1974 in Österreich geboren, lebt sei 2001 in Ulm. Nach ihrem Blockflötenstudium in Linz, Wien und Zürich gründete sie 2002 gemeinsam mit Petra Wurz das DUO RECORDRONIK und beschäftigt sich seither mit der Hybridwelt von Blockflöten und Elektronik. Als Solistin in virtuosen barocken Blockflötenwerken ist Elisabeth Haselberger ebenso aufgetreten wie auch in der Gesamtleitung des Konzertprojektes SONUS LOCI anlässlich des Münsterturmjubiläums 2015 in Ulm. Eine umfassende Unterrichtstätigkeit und ein neuer Focus auf die Musikvermittlung mittels Podcast bereichern den beruflichen Alltag der vielseitigen Musikerin.

Weblinks: Podcast |DUO RECORDRONIK|SONUS LOCI

Teresa Krittl ist eine oberösterreichische Saxophonistin aus dem Bezirk Ried im Innkreis. Sie studierte IGP und Konzertfach bei Michael Krenn am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck und befindet sich derzeit im Konzertfach- Masterstudium bei Peter Rohrsdorfer an der ABPU in Linz.

Außerdem unterrichtet sie an den Musikschulen Andorf, Ostermiething und Mattighofen Saxophon und Blockflöte.

 

Zur Weiterbildung nahm sie unter anderem am Alpen Classica Festival, Mid Europe WYWOP und dem Zürich International Saxfest teil und erhielt Masterclasses bei Nikita Zimin, Damiano Grandesso, Andreas Mader, Oto Vrhovnik, Christian Maurer, dem Quatuor B aus Japan und dem Ebonit Saxophonquartett aus Amsterdam.

 

Ihr Repertoire reicht von klassischer Sololiteratur, über Transkriptionen bis hin zu ihrer Leidenschaft, der zeitgenössischen Musik. Fasziniert ist sie vor allem von den zahlreichen Facetten und Klangmöglichkeiten ihres Instrumentes.

Sie ist Mitglied beim Sinfonischen Blasorchester Ried, SAX OF(F) ON, Landesjugendblasorchester OÖ, Bauernkapelle Eberschwang und dem Saxophonquartett ebersaXes, mit dem sie sich bereits mehrmals Erfolge beim Landes- und Bundeswettbewerb von „Musik in kleinen Gruppen“ erspielte. Unter anderem spielte sie auch Projekte mit dem Ensemble Windkraft Tirol im Konzerthaus Wien und dem Saxophonorchester Tirol im Rahmen der Innsbrucker Promenadenkonzerte.

Elisa Maria Lapan isteine österreichische Saxofonistin. Sie studierte an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz Pädagogik und Konzertfach klassisches Saxofon bei Peter Rohrsdorfer mit Schwerpunkt Jazzsaxofon bei Florian Bramböck und Christian Kronreif. Beide Studien schloss sie mit Auszeichnung ab. Momentan führt sie ihre Masterstudien Saxofon und Ensembleleitung an der Royal Academy of Music in Aarhus, Dänemark, bei Henriette Jensen, Anja Nedremo und Søren Kinch Hansen fort. Außerdem besuchte sie den Lehrgang Ensembleleitung Blasorchester bei Thomas Doss.

2016 gewann sie beim Auswahlspiel Musica Juventutis einen Auftritt im Wiener Konzerthaus. Ö1 widmete der Musikerin, die im Juni 2017 den 3. Platz beim internationalen Louis-Spohr Holzbläserwettbewerb in Kassel erreichte, im Rahmen der Ö1-Talentebörse ein Radio-Porträt.

Elisa ist Mitglied beim Nordic Saxophone collective, dem Duo ELCH, Orginel^2 und Saxobefont und SAX OF(F) ON. Außerdem ist sie als Saxofonlehrerin tätig, hält Workshops zum Thema Soundpainting und wurde im April 2020 zur NordplusMusic Konferenz in Tallinn, Estland, eingeladen, um einen Vortrag zu halten.

Die Flötistin Clara Saleiro hat sich auf die Interpretation von zeitgenössischer Musik fokussiert und liebt die ständigen neuen Erfahrungen und Herausforderungen, die die Musik in ihr Leben bringt. Sie interessiert sich sowohl für die kreativen Prozesse von Stücken und Performances, mögliche Interaktionen zwischen InterpretIn und KomponistIn und zwischen Musik und anderen künstlerischen Richtungen, die Symbiose mit elektronischer Musik und digitaler Technologie als auch die Interpretation von notierter Musik und Improvisation.

Als Gründungsmitlied von «Noviga Projekto» mit Manuel Alcaraz (Perkussion) und dem «AUS Project» mit Peyee Chen (Sopran) und Lucía Pérez (Cello), als auch als Flötistin des Ensembles Vertixe Sonora (Spanien) führt sie jährlich duzende Stücke von KomponistInnen, mit denen sie direkt arbeitet, auf und nimmt an verschiedenen internationalen Musik-Festivals teil. No sopro do vento (wind blowing) ist das jüngste interdisziplinäre Projekt, in dem sie involviert ist. Dieses Projekt kombiniert Claras Interpretation, Kreation und musikalische Improvisation mit zeitgenössischem Tanz und der Exploration von verschiedenen Zirkustechniken von Joana Martins. Clara arbeitet regelmäßig mit Ensembles, Orchestern und verschiedenen Kammermusikgruppen zusammen.

Mit acht Jahren begann Clara an der Academia de Música S. Pio X de Vila do Conde, ihrer Heimatstadt in Portugal, Flöte zu spielen. Während ihrer musikalischen Karriere studierte sie an renommierten Institutionen Portugals wie Artave, ANSO-Metropolitana und der Universidade de Aveiro. Zusätzliche graduierte sie an der Royal Academy of Music in London, spezialisierte sich auf zeitgenössische Musik im Flötenstudio von Stephanie Wagner (Remix Ensemble) und absolvierte kürzlich ein Postgraduate in zeitgenössischer Musik an der Kunstuniversität Graz mit dem Klangforum Wien. Derzeit studiert sie Improvisation in Kursen von Interferência. Die laufende Saison beinhaltet die Teilnahme an der Lucerne Festival Academy, an den Festivals DME, VIII MIHL Sons-XXI, Circular , Guimarães Jazz, Hörsturm und Konzerte in Österreich, Deutschland, Hong Kong, Portugal, Spanien und der Schweiz.

Kinga Szilágyi ist eine klassische Saxophonistin und lebt in Linz. Sie studierte bei Andreas van Zoelen (Raschér Saxophon Quartett) in Tilburg, NL, bei Peter Rohrsdorfer (Ensemble Wiener Collage, Saxophonquartett 4SAXESS) in Linz, bei Levente Puskás (Budapest Saxophon Quartett) in Budapest und sie vertiefte ihre Kenntnisse durch zahlreiche Meisterkurse.

Kingas Leidenschaft ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Sie hat mit KünstlerInnen aus verschiedensten Kunstrichtungen zusammengearbeitet – u.a. mit KomponistInnen, TänzerInnen, SchauspielerInnen, PoetInnen, bildenden KünstlerInnen und ZirkusartistInnen.

Von kleinem Studiotheater bis hin zum Concertgebouw Amsterdam ist Kinga Szilágyi mit zahlreichen Ensembles und Orchestern quer durch Europa aufgetreten.

Derzeit unterrichtet Kinga in Linz und arbeitet an neuen und hauptsächlich interdisziplinären Projekten.